AOK NORDWEST

Fragen & Antworten

Wir beantworten Ihnen hier Ihre Fragen zum Thema Krankenkassenwechsel und Versicherung bei der AOK NORDWEST.

Die AOK NORDWEST ist eine regional geöffnete Krankenkasse für Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein.

Mindestens eine dieser Voraussetzungen muss erfüllt sein:

  • Sie wohnen in Westfalen-Lippe oder Schleswig-Holstein
  • Sie arbeiten oder studieren in Westfalen-Lippe oder Schleswig-Holstein
  • Ihr Ehe- oder Lebenspartner (nach dem LPartG) ist bei der AOK NORDWEST versichert
  • Die AOK NORDWEST war Ihre letzte gesetzliche Krankenkasse

Die bestehende Mitgliedschaft bei Ihrer bisherigen gesetzlichen Krankenkasse muss gekündigt werden. Als Hilfe können Sie die Mustervorlage für eine Kündigung nutzen, die Sie hier zum Download finden. 

Musterkündigung

Senden Sie die ausgefüllte und unterschriebene Kündigung an Ihre bisherige Krankenkasse.  Diese ist verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Leiten Sie diese anschließend schnellstmöglich an die AOK NORDWEST weiter.     

Unsere Postadresse:  

AOK NORDWEST
58079 Hagen

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: mitglied_werden@nw.aok.de

Einzig Familienangehörige, die bei einem Krankenkassenmitglied gesetzlich mitversichert sind und mit diesem die Krankenkasse wechseln, müssen keine eigene Kündigung aussprechen und auch keine eigene Kündigungsbestätigung einreichen. Hier reicht es bereits aus, wenn das Mitglied innerhalb von 14 Tagen nach Beginn

  • Ihrer Beschäftigung oder Ausbildung
  • Ihres Studiums
  • Ihres Leistungsbezuges nach dem SGB III oder SGB II die Mitgliedschaftserklärung zur AOK NORDWEST online erstellt oder wie oben aufgezeigt einreicht.

Wir informieren dann Ihre bisherige Krankenkasse, dass die Familienversicherung dort beendet wird.

Hinweis: In bestimmten Fällen ist ein Wechsel auch ohne Kündigung möglich (vgl. "Ist ein Wechsel der Krankenkasse auch ohne Kündigungsfrist möglich?").     

Wir freuen uns, Sie zu versichern.

Für alle gesetzlich Versicherten gilt: Nach einem Kassenwechsel sind Sie grundsätzlich für 18 Monate an Ihre neue Krankenkasse gebunden. Danach beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate zum Monatsende.

Bitte berücksichtigen Sie das bei der Angabe Ihres gewünschten Versicherungsbeginns.

Beispiel 1
Sie sind seit mehr als 18 Monaten ohne Unterbrechung bei Ihrer bisherigen Kasse versichert und kündigen am 10. Juli. Ihre Mitgliedschaft endet demnach am 30. September, ab 1. Oktober sind Sie AOK NORDWEST-Mitglied.

Beispiel 2
Sie sind seit 1. April des Vorjahres bei Ihrer bisherigen Kasse versichert. Ihre Mitgliedschaft kann daher frühestens am 30. September dieses Jahres enden. Um ab 1. Oktober Mitglied bei der AOK NORDWEST zu werden, muss Ihre Kündigung spätestens am 31. Juli bei Ihrer Krankenkasse eingegangen sein, um die Kündigungsfrist zu wahren.

Ausnahme: Schließen sich zwei Mitgliedschaften unmittelbar aneinander an, so besteht ein sofortiges Kassenwahlrecht mit Beginn der neuen Mitgliedschaft (vorausgesetzt es besteht keine 18-Monatige Bindungsfrist mehr).

Beispiel 3

Sie sind seit mehr als 18 Monaten ohne Unterbrechung bei Ihrer bisherigen Kasse versichert und beginnen am 01.05. eine neue Beschäftigung. Demnach können Sie bereits zum 01.05. Mitglied der AOK NORDWEST werden.

Krankenkassenwechsel ohne Kündigungsfrist:

In bestimmten Fällen müssen Sie Ihre alte Versicherung nicht kündigen, um zur AOK zu wechseln. Wenn zwei Mitgliedschaften nahtlos aneinander anschließen, dürfen Sie ohne Kündigung die Krankenkasse wechseln. Das gilt zum Beispiel, wenn Sie nach einer Arbeitslosigkeit eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, ohne dass eine   Versicherungslücke entsteht. Voraussetzung für den Krankenkassenwechsel ist aber, dass die vorgeschriebene 18-monatige Bindungsfrist bei Ihrer bisherigen Krankenkasse erfüllt ist. Eine weitere Möglichkeit besteht, wenn Sie versicherungspflichtig beschäftigt sind, den Arbeitgeber wechseln und somit in eine neue versicherungspflichtige Beschäftigung wechseln. Besteht nun zwischen den beiden Versicherungsverhältnissen eine Versicherungslücke von mindestens einem Kalendertag, können Sie sogar ohne die Erfüllung der 18-monatigen Bindungsfrist und ohne Kündigung bei Ihrer bisherigen   Krankenkasse eine neue Krankenkasse wählen. 

Waren Sie zuletzt kostenfrei familienversichert, genügt Ihr Mitgliedsantrag zur AOK NORDWEST. Wir benötigen diesen rechtzeitig vor Beendigung der Familienversicherung, beispielsweise vor Aufnahme einer Beschäftigung. Eine Kündigung ist nicht notwendig.

Tipp: Beachten Sie außerdem die Hinweise zum Sonderkündigungsrecht.

Erhebt Ihre Krankenkasse erstmalig einen Zusatzbeitrag ein oder erhöht den bestehenden Zusatzbeitrag, besteht ein Sonderkündigungsrecht. Die Bindefrist von 18 Monaten entfällt. Die Kündigung muss bis zum Ende des Monats, für den der neue Zusatzbeitrag fällig wird, eingegangen sein. Ihre Kündigung wird mit Ablauf des übernächsten Kalendermonats wirksam.     

Beispiel

Sie sind seit 1. April dieses Jahres bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert, die Sie darüber informiert, ab 1. Januar nächsten Jahres einen Zusatzbeitrag zu erheben. Hier können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, obwohl Sie noch keine 18 Monate bei dieser Krankenkasse versichert sind. Kündigen Sie also bis spätestens 31. Januar, so können Sie ab 1. April AOK-Mitglied werden.     

Übrigens: Ihre Krankenkasse muss Sie spätestens einen Monat vor der ersten Fälligkeit eines Zusatzbeitrages darüber informieren und Sie auf Ihr Sonderkündigungsrecht hinweisen. 

Tipp: Als Hilfe können Sie die Mustervorlage für eine Kündigung nutzen, die Sie hier zum Download finden. Musterkündigung

Das  Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 11. September 2018 das Verfahren der Wahl der Krankenkasse um eine zusätzliche Variante weiterentwickelt. Danach ist das normale Verfahren unter Einhalten einer Kündigungsfrist nicht notwendig. Möglich ist das laut BSG für den Versicherten in diesen beiden Fällen:     

Fall 1: Es besteht ein sofortiges Krankenkassenwahlrecht, ohne eine Kündigungs- oder Bindungsfrist einhalten zu müssen.     

Voraussetzung:

  • Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse wird für mindestens   einen Tag unterbrochen. (sogenannte „Lückefälle“).

Beispiel für einen „Lückefall": Eine versicherungspflichtige Beschäftigung wird bis zum 15.10. des Kalenderjahres ausgeübt. Eine neue versicherungspflichtige Beschäftigung beginnt am 17.10. des Kalenderjahres. Für den 16.10. des Kalenderjahres besteht eine Familienversicherung über den Ehepartner.

Fall 2: Die neue Rechtsprechung des BSG lässt ein sofortiges Wahlrecht ohne eine vorherige Kündigung der Krankenkasse zu, wenn die Bindungsfrist bei der bisherigen Krankenkasse erfüllt ist.
Voraussetzung:

  • Zwei Mitgliedschaften schließen sich nahtlos aneinander an, beispielsweise bei einem Arbeitgeberwechsel.
  • Die Versicherungspflicht und damit auch die Mitgliedschaft bei der bisherigen Krankenkasse enden kraft Gesetzes und eine neue beginnt.
  • Die 18-monatige Bindungsfrist bei der bisherigen Krankenkasse ist erfüllt.
  • Die sich eventuell aus einem Wahltarif ergebende Bindungsfrist bei der bisherigen Krankenkasse ist erfüllt.

Beispiel für das sofortige Wahlrecht: Ein Arbeitnehmer kündigt seine versicherungspflichtige Beschäftigung zum 15.10. des Kalenderjahres. Am 16.10. des Kalenderjahres beginnt er eine neue versicherungspflichtige Beschäftigung.
Er hat ein sofortiges Krankenkassenwahlrecht, sofern er bei seiner bisherigen Krankenkasse die Bindungsfrist erfüllt hat. Eine Kündigung ist nicht erforderlich.
Ein sofortiges Krankenkassenwahlrecht ist auch möglich, wenn eine freiwillige Versicherung kraft Gesetzes endet und sich eine neue versicherungspflichtige Mitgliedschaft unmittelbar anschließt. Es kommt also nicht auf den Versicherungsstatus an. Nur das Ende der Mitgliedschaft kraft Gesetzes ist entscheidend.

Sie wählen innerhalb von zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht eine neue Krankenkasse. Die Mitgliedsbescheinigung der neu gewählten Krankenkasse wird dem Arbeitgeber innerhalb von zwei Wochen nach Beginn der Versicherungspflicht vorgelegt.

Hinweis: Aufgrund der fehlenden Kündigung erhalten Sie von Ihrer bisherigen Krankenkasse selbstverständlich auch keine Kündigungsbestätigung.

 

 

Wenn Sie bei Ihrer bisherigen Krankenkasse an einem Wahltarif teilnehmen, sind Sie je nach Art des Tarifs drei Jahre (36 Monate) bzw. 1 Jahr lang ab Beginn der Teilnahme an diese Kasse gebunden. Erst nach Ablauf der jeweiligen Bindungsfrist können Sie zur AOK wechseln.

Erhebt oder erhöht Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu, das nur für Teilnehmer eines sogenannten Krankengeldwahltarifes ausgeschlossen ist.

Zusatzangebote können eine einmalige Bindungsfrist von einem oder drei Jahren mit deren Vertragsabschluss auslösen, wenn sie einem Wahltarif im Sinne des § 53 des 5. Sozialgesetzbuches entsprechen. Dies ist beispielsweise bei Wahltarifen mit einem Selbstbehalt für Leistungsausgaben (drei Jahre) oder Prämienprogrammen und alternativen Arzneien (jeweils ein Jahr) der Fall.

Sie können Ihre Zusatzangebote jedoch vorzeitig bei einem Sonderkündigungsrecht kündigen oder nach Ablauf der verlängerten Bindungsfrist mit regulären Kündigungsfristen.

Hinweis: Freiberufler und Selbstständige mit einem Krankengeld-Wahltarif können das Sonderkündigungsrecht leider nicht vor Ablauf der verlängerten Bindungsfrist nutzen.

Als Student/-in sind Sie meist bis zum 25. Geburtstag beitragsfrei familienversichert, sofern Sie nicht schon vorher durch die Überschreitung der definierten Einkommensgrenze selbst versicherungspflichtig sind. Nach Ende der Familienversicherung können Sie Ihre Krankenversicherung frei wählen und zur AOK wechseln.

Als Student/-in haben Sie bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres Anspruch auf eine studentische Krankenversicherung. Danach können Sie sich als Student/-in freiwillig versichern.

Tipp: Die studentische Versicherung kann verlängert werden, beispielsweise durch den geleisteten freiwilligen Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst.

Es besteht grundsätzlich eine Krankenversicherungspflicht als Student. Zu Beginn des Studiums können Sie sich unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen, wenn Sie nicht unmittelbar vorher versicherungspflichtig waren und einen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall nachweisen – zum Beispiel, indem Sie sich privat versichern. 

Die Grundlagen für die Regelungen zur Befreiung von der Krankenversicherungspflicht werden in § 8 des 5. Sozialgesetzbuches (SGB V) festgehalten. Die Befreiung gilt für die Dauer des Studiums.

Diese Entscheidung sollte aber gut überlegt werden, denn sie bringt einige Nachteile mit sich:

  • Die Befreiung kann für die gesamte Dauer des Studiums nicht widerrufen werden, außer das Studium wird unterbrochen, um zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Studium aufzunehmen.
  • Die Befreiung hat zur Folge, dass während dem Studium keine Möglichkeit zur kostenfreien Familienversicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung besteht (z.B. über den Ehegatten bei einer Heirat).
  • Für Studenten endet der Beihilfeanspruch über die Eltern in der Regel mit   Vollendung des 25. Lebensjahres. Somit steigen auch die Kosten in der Privaten Krankenversicherung mit Ende des Beihilfeanspruchs.
  • In der Regel ist nach dem Studium die Rückkehr in die Gesetzliche Versicherung nur über eine Pflichtversicherung möglich. Denn wegen fehlender Vorversicherungszeit ist ein Beitritt zur freiwilligen Versicherung nicht möglich.

Wenn Sie als Auszubildender/Auszubildende eine Ausbildungsvergütung erhalten, sind Sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr beitragsfrei familienversichert und können Ihre Krankenversicherung innerhalb von 14 Kalendertagen nach dem Ausbildungsbeginn frei wählen.

Ihr Beitrag wird entsprechend Ihres Azubi-Gehalts berechnet.

Wichtig: Verdienen Sie im Monat nicht über 325 Euro brutto, zahlt Ihr Arbeitgeber Ihre Beiträge vollständig.

Selbstverständlich. Bei Ihrem Online-Antrag auf Mitgliedschaft fragen wir Sie, ob Sie Familienangehörige haben und diese mitversichern möchten. Wenn Sie diesen Punkt mit „Ja“ beantworten, übersenden wir Ihnen den Antrag auf Familienversicherung. Bitte füllen Sie diesen dann zusätzlich aus und übersenden Sie uns das Originaldokument unterschrieben per Post zurück.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung können Kinder familienversichert werden, wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • bis zum 18. Geburtstag. 
  • bis zum 23. Geburtstag, sofern keine Erwerbstätigkeit vorliegt. 
  • bis zum 25. Geburtstag, wenn sie in einer schulischen Ausbildung sind, studieren oder ein unbezahltes freiwilliges soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr (Jugendfreiwilligendienstgesetz) oder   Bundesfreiwilligendienst (Bundesfreiwilligendienstgesetz) ablegen.
  • über das 25. Lebensjahr hinaus, wenn sie in einer schulischen Ausbildung sind oder studieren. Voraussetzung ist zusätzlich, dass diese Ausbildung oder das Studium durch einen freiwilligen Wehrdienst oder einen anderen gesetzlichen Freiwilligendienst unterbrochen oder verschoben wurde. Die Familienversicherung verlängert sich maximal um den Zeitraum des Dienstes - maximal um 12 Monate nach neuem Recht.
  • behinderte Kinder werden solange in die Familienversicherung aufgenommen, wie sie aufgrund ihrer Behinderung nicht für ihren Unterhalt sorgen können.   

Hinweis: Die Behinderung muss zu einem Zeitpunkt eingetreten sein, zu dem das Kind bereits familienversichert war. 

Eine Familienversicherung ist nicht möglich, wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • wenn Ehepartner, Lebenspartner oder Kinder den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Inland haben.
  • wenn Ehegatte, Lebenspartner oder Kinder selbst pflichtversichert bzw. freiwillig versichert, versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind.
  • wenn das Familienmitglied hauptberuflich selbstständig tätig ist.
  • wenn das Familienmitglied über ein Gesamteinkommen verfügt, das monatlich 455 Euro übersteigt. Bei geringfügig Beschäftigten liegt die Einkommensgrenze bei regelmäßig 450 Euro im Monat.
  • Ehegatten sind für die Dauer der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz sowie in der Elternzeit nicht familienversichert, wenn sie zuletzt nicht gesetzlich krankenversichert waren. Sie bleiben dann weiterhin privat krankenversichert.

Eine Familienversicherung von Kindern ist ausgeschlossen, wenn der eine Ehe-/Lebenspartner gesetzlich krankenversichert ist, während der andere mit dem Kind verwandte Ehe-/Lebenspartner nicht gesetzlich versichert ist, sein Gehalt monatlich 5.212,50 Euro (brutto) übersteigt und er gleichzeitig regelmäßig mehr als der gesetzlich versicherte Ehegatte/Lebenspartner verdient.

Gerne senden wir Ihnen auf Nachfrage eine Mitgliedsbescheinigung zu. Standardmäßig informieren wir Ihren Arbeitgeber bzw. Ihre meldende Stelle (z. B. Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit, Bildungsträger) über Ihren Wechsel zur AOK NORDWEST und senden Ihre Mitgliedsbescheinigung direkt auf dem Postweg dorthin. So kann Ihre Anmeldung zur AOK NORDWEST erfolgen, ohne dass Sie selbst Ihre Mitgliedsbescheinigung persönlich einreichen müssen.

Waren Sie vorher freiwillig versichert (z. B. Selbstständige, Freiberufler), müssen Sie zusätzlich Ihre Mitgliedsbescheinigung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist an Ihre bisherige Krankenkasse senden.

Bei Versicherten in Elternzeit, mit Elterngeld- oder mit Erziehungsgeldbezug, bei denen kein Arbeitgeber oder keine andere zur Meldung verpflichtete Stelle vorhanden ist, erfolgt der Versand der Mitgliedsbescheinigung durch die AOK innerhalb der Kündigungsfrist an die bisherige Krankenkasse.

Bei Rentnern ist kein Versand von Mitgliedsbescheinigungen erforderlich, da eine maschinelle Meldung an den Rentenversicherungsträger erfolgt.

Wichtig: Sollte sich zwischen Ihrem Antragsdatum und Ihrem Versicherungsbeginn bei der AOK Ihr bisheriges Versicherungsverhältnis ändern, z. B. durch einen Arbeitgeberwechsel oder Arbeitslosigkeit, dann informieren Sie uns bitte, damit wir Ihre Mitgliedsbescheinigung aktualisieren können, ggf. können Sie schon eher zur AOK wechseln. Auch wenn sich Ihre meldende Stelle in dieser Zeit ändern sollte, informieren Sie uns zeitnah. Ihr Wechsel zu uns kann nur zustande kommen, wenn wir die neue meldende Stelle auch rechtzeitig informieren. Dies gilt auch, wenn die bisherige meldende Stelle entfällt (z. B. bei Ende des Beschäftigungsverhältnisses) und Sie bis zum Beginn Ihrer Mitgliedschaft bei uns noch eine freiwillige Versicherung bei Ihrer bisherigen Krankenkasse durchführen müssen.

Unser Serviceteam hilft Ihnen gern weiter. Bitte melden Sie sich einfach unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 265 5119 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an mitglied_werden@nw.aok.de.

Alternativ können Sie auch ein Beratungsgespräch vereinbaren und wir nehmen Ihre Mitgliedschaftserklärung gemeinsam mit einem unserer Mitarbeiter auf.
 

Informationen zum Krankengeld finden Sie hier.

Mit dem Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen  (Bürgerentlastungsgesetz) sollen die Bürger durch die stärkere steuerliche Abzugsfähigkeit der geleisteten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge entlastet werden.

Hierzu wurde geregelt, dass der Sozialversicherungsträger die geleisteten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und/oder Erstattungen aus Wahltarifen und/oder   Bonusprogrammen direkt an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) übermittelt. Damit wir, als Ihr Partner in Sachen Kranken- und Pflegeversicherung, die Höhe der von Ihnen geleisteten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) übermitteln können, benötigen wir die Angabe Ihrer Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID).

Sind Sie Mitglied in der privaten Krankenversicherung, können Sie in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, wenn sie eine nichtselbständige Hauptbeschäftigung aufnehmen, deren Arbeitsentgelt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt. Privat versicherte Angestellte unter 55 Jahren, können auf Antrag zu einer gesetzlichen Krankenkasse wechseln, wenn ihr Einkommen dauerhaft unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt.

Es gilt der Grundsatz, dass jeder sich bei der Krankenkasse versichert, in der er zuletzt versichert war. Wenn Sie vor Ihrem Auslandsaufenthalt zuletzt bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren, können Sie wieder Mitglied dieser Krankenkasse werden. Waren Sie zuletzt vor Ihrem Aufenthalt im Ausland privatversichert, können Sie ab dem Zeitpunkt Ihrer Rückkehr eine private Krankenversicherung abschließen.

Sollten Sie vorher noch nicht in Deutschland krankenversichert gewesen sein, entscheidet Ihre neue Tätigkeit in Deutschland über die Art der Krankenversicherung. 

Ihre Frage wurde an dieser Stelle nicht beantwortet? Dann kontaktieren Sie uns einfach und wir helfen Ihnen gern persönlich weiter.

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